Matthias Siegmund am TAG DES SCHREINERS

Es ist TAG DES SCHREINERS und diesen nehme ich als Anlass, euch den jungen Schreinermeister Matthias Siegmund aus Starzhausen bei Wolnzach vorzustellen, der die 1927 vom Urgroßvater Matthias Fuchs gegründete Schreinerei übernommen und wiederbelebt hat.

 

Nach seiner dreijährigen Ausbildung zum Schreiner arbeitete er im Anschluss fünf Jahre als Geselle und sammelte hier viel Erfahrung. Danach folgte der Besuch der Meisterschule und zwei Jahre später durfte der gebürtige Starzhauser seinen Meisterbrief entgegennehmen. Für Matthias kam ein Weg ins Büro nie in Frage, da er schon immer gerne handwerklich gearbeitet und seine Kreativität mit seinem Geschick verknüpfen wollte. Auch der Stolz zur Geschichte seiner Vorfahren bugsierte ihn in gewisser Weise in die Fußstapfen dieser. Als Matthias der 3. (Uropa Matthias Fuchs, Opa Matthias Fuchs und nun Matthias Siegmund) steht er nun in seinem hölzernen Königreich, sägt, fräst, hobelt und leimt. Mit seinem Talent und seinen Fingerfertigkeiten schafft er wahre Meisterwerke aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz.

 

 

Mit Spaß bei der Arbeit in die Zukunft

"Der Spaß sollte allgemein bei der Wahl des Berufs an oberster Stelle stehen", so Matthias, deshalb entschied er sich für das Handwerk des Schreiners. Es wird nie Langweilig, denn das Schreinerhandwerk bietet wesentlich mehr, als nur das Zusammenleimen von Holzstücken und das Schleifen dieser. Es ist viel Kreativität und Liebe zum Detail gefragt, wenn man den Kunden am Ende ein Funkeln in die Augen zaubern möchte, welches einen selbst mit vollem Stolz erfüllt. Dem jungen Schreinermeister macht vor allem die Kombination aus unterschiedlichen Werkstoffen große Freude, da hier sein Können und seine Leidenschaft gefragt sind. Die meisten seiner Arbeiten sind reine Unikate, nur einmal auf diesem Planeten vorhanden und auf die Wünsche und Vorgaben seiner Kunden angepasst. Die Wertschätzung seiner Arbeit ist in den letzten Jahren glücklicherweise wieder gestiegen - man setzt wieder mehr auf hochwertige Handwerkskunst und Regionalität statt auf schnelllebige Sperrplatteneinrichtung, die sich schnell abnutzt und aus Fernost kommt. 

Am liebsten baut er Möbel und Innenausbauten, die den Lebenskomfort des Kunden steigern und somit für beide Seiten ein Gewinn sind. Ob in Kombination mit warmen Lichtelementen, unterschiedlichen Hölzern oder Metallen gibt es nur wenige Grenzen, die dem Tun und Handeln des Schreiners im Weg stehen. Auch in Zukunft sieht Matthias sein Handwerk als stabile Branche, die in Krisenzeiten seine Wichtigkeit behält. Dass es keine Option ist, mit den Preisen der billig zusammengeleimten Sägespäneprodukten aus den Möbelketten mitzuhalten, ist ihm klar. Er sieht vor allem den Service und die Flexibilität als DEN Unterschied, den er mit seinem Handwerkbetrieb bieten kann. Die Pläne für die nächsten Jahre sind ein gesundes Wachstum mit einem großen Augenmerk auf die Tradition und dem familiären Verhältnis in seinem Team. Gerne würde er auch ausbilden, wenn sich ein/e geeignete/r Bewerber/in meldet. 

Lust auf Holz?

Ihr wollt individuelle Möbel und eine hochwertige Inneneinrichtung? Dann überlegt nicht lange und meldet euch beim Schreiner eures Vertrauens oder lasst euch vom lokalen Schreiner beraten. An Kreativität und Handwerksgeschick mangelt es hier mit Sicherheit nicht. Wichtiger denn je ist es in der heutigen Zeit, die lokalen Handwerksbetriebe zu unterstützen. Sie sind eine der wichtigsten Säulen in unserer Gesellschaft und bieten die Grundlage unseres Wohlstands.

 

 

Übrigens: Nach der Ausbildung im Schreinerhandwerk gäbe es auch die Möglichkeit, auf Walz zu gehen. Matthias entschied sich gegen diese Möglichkeit, da er sehr verwurzelt im lokalen Vereinsleben ist und die Selbständigkeit sowie die Betriebsübernahme für Ihn schon immer ein wichtiges Ziel war.

Aus der Natur - für Sie!

Möbel & Innenausbau

Schreinerei Siegmund

Matthias Siegmund

Hofmarkstraße 3

85283 Starzhausen - Wolnzach

01511 / 418 118 4

schreinerei.siegmund@gmail.com

www.schreinerei-siegmund.de

 

Bilder von Mathias Esser

www.headstack.de